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Motivation im Studium: Wie du dich zum Schreiben motivierst

Schnelle und einfache Tipps zur Motivation im Studium und beim Schreiben helfen nicht gegen Motivationsprobleme und Lustlosigkeit beim Schreiben der Abschlussarbeit, falls du nicht bereit bist, deinen eigenen Weg zu finden – und zu gehen.

Die gute Nachricht: Motivation beginnt bei der richtigen Einstellung. Deinen inneren Schweinehund kannst du besiegen, wenn du verstehst, wie Körper, Psyche und Umwelt zusammenwirken.

Die (auf den ersten Blick vielleicht) schlechte Nachricht: Für deinen ganz persönlichen Weg gibt es weder eine Wunderpille noch ein Kochrezept.

Bevor es besser wird, kommt es noch schlimmer: Es kann harte Arbeit sein, Selbstachtsamkeit zu gewinnen und alle Störfaktoren auszublenden. Diese Arbeit kann und wird dir niemand abnehmen.

Mitten im Motivationsloch will man davon natürlich nichts wissen. Genau darin liegt die Krux:  Motiviert zu studieren ist ein Marathonlauf, bei dem du selbst laufen musst, um anzukommen. 

Du hast die Kontrolle.

Die reine Kenntnis der Grundlagen der inneren mentalen Führung bringt nichts für deine Motivation, wenn du dein Wissen nicht einsetzt.

Alles beginnt im Kopf und endet in der vollzogenen Handlung!

Gerade in der Abschlussphase gleicht das Studium in erster Linie einer Art innerer psychologischer Kriegsführung.

Hier ist deine mächtigste Waffe: Weder deine Selbstwahrnehmung, deine Selbstdisziplin, deine Willenskraft und deine Aufmerksamkeit, die sich übrigens durch Training gezielt steigern lassen, noch deine Umgebung sind Schicksal oder Naturkonstanten.

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Wenn du das verstanden und angenommen hast, bist du noch lange nicht bei der Handlung. Du brauchst den Mut, dich deinen stärksten Feinden zu stellen: deinen lähmenden Ängsten und deinen eskapistischen Gewohnheiten.

Nochmal auf Deutsch: Wenn das Ziel ein diffuses riesiges Monster ist, das wie eine Mischung aus einer Rußwolke und einem Berg anmutet, d. h., die Aufgabe zu unklar und einfach zu groß ist, setzt man alles daran, dem direkten Kampf mit diesem Gegner zu entgehen.

Dein Selbstvertrauen wird schon dadurch gestärkt, dass du den Kampf aufnimmst. Mit jedem erfolgreichen Schritt und nach jeder kleinen Etappe wächst dein Bewusstsein, dass du nicht das willenlose Opfer der Umstände und deiner negativen Gefühle bist, dem nichts als die Flucht bleibt.

Meisterschaft in Selbstmotivation erlangst du aber erst, wenn du für eine Sache brennst und routiniert in den Flow kommen kannst.

Die Freude daraus ist die Nahrung der Selbstmotivation. Freude ist der Kraftstoff, mit dem du dein Potenzial entfalten wirst.

Fange von vorne an und lies diesen Abschnitt nochmal. Lass das erstmal sacken: Du hast die Kontrolle!

Deine Motivation ist auch abhängig von deinem Körper und der Beziehung, die du zu dir selbst und zu deiner Umgebung pflegst.

Zum Glück ist die Kontrolle der biologischen und sozialen Motivationsfaktoren ein Kinderspiel im Vergleich zu den Kämpfen, die man mit der eigenen Psyche auszutragen hat.

Sobald du an dem Punkt bist, dich von deinen Emotionen nicht mehr dominieren und lähmen zu lassen, geht es um die Frage: Wie zum Teufel soll ich das umsetzen?

Für die wichtigsten und praktischsten Tipps zur Umsetzung lies jetzt weiter!

Die effektivsten Techniken zur Selbstmotivation beim akademischen Schreiben

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© Maarten van den Heuvel via Unsplash

1. Zerlege große Aufgaben in kleine

Generell in allen Lebensbereichen und somit auch im Studium, aber auch und besonders beim Schreiben gilt: Große komplexe Aufgaben teilt man in kleine einfache, die sich bewältigen lassen.

Dieses schrittweise Vorgehen hat sich bei den komplexesten Projekten der Menschheit bewährt und ist heute im Flugzeugbau und in der Automobilindustrie, in der Raumfahrt und bei der Software-Entwicklung selbstverständlich.

Schreiben ist keine Raketenwissenschaft. Doch genau dieses systematische Vorgehen wird dein Projekt abheben lassen wie eine Rakete – Zündung in Stufen.

2. Definiere deine Ziele SMART

Ziele sollten operationalisiert (umsetzbar gemacht) werden. Kluge Ziele sind konkret (spezifisch), messbar, erreichbar und erstrebenswert (achievable, attractive, actionable), realistisch und zeitlich festgelegt (terminiert) –  SMART eben.

Dass jede Abschlussarbeit eine Einleitung, einen Hauptteil und ein Fazit hat, ist klar. Mit einer Zieldefinition wie »nächste Woche Hauptteil schreiben« lügt man sich in die eigene Tasche.

Das öffnet der Prokrastination (Verschieberitis) Tür und Tor. Vermeiden kannst du das, indem du einen Schritt weitergehst und dir einen realistischen Zeitplan für eine konkrete Gliederung überlegst. Versuche dich daran zu halten!

Die SMARTe Zieldefinition motiviert, weil ein derart definiertes Ziel die Umsetzbarkeit erhöht: Bis übermorgen 18.00 Uhr schreibe ich die ersten 5 Seiten dieses Theorie-Abschnitts, indem ich erst die einzelnen Absätze plane, meine Exzerpte diesen stichwortartig zuordne und dann den ersten Entwurf ausformuliere.

3. Finde deine eigene Strategie

Die Strategie (wie?) richtet sich grundsätzlich nach den Zielen (was?).

Finde heraus, welcher Schreibtyp du bist: In diesem Video des Schreibzentrums Frankfurt a. M. werden verschiedene Schreibstrategien idiotensicher vorgestellt. 😉

Die beste Strategie für dich musst du zwar durch Ausprobieren selbst finden, wichtig ist aber, dass du dich nicht fertig machst und komplett aufgibst, wenn nicht alles sofort perfekt hinhaut.

Lies hier, wie Rebellen ihren Schreibprozess gestalten.

4. Schreibe mit Plan und Struktur

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© StockSnap via Pixabay

Mit der Planung hast du schon den ersten Arbeitsschritt erledigt. Du wirst sehen, wie beruhigend es ist, den Schreibprozess geplant zu haben, und wie motivierend, wenn man endlich gelernt hat, seine Abmachungen mit sich selbst einzuhalten.

Der Teufel steckt allerdings im Detail.

5. Lasse Fehler zu

Die Angst Fehler zu begehen ist ein mächtiger Gegner, der ziemlich schnell in sich zusammenbricht, wenn du dir einen spielerischen Zugang erlaubst. Versuche lieber, aus deinen Fehlern zu lernen, anstatt sie um jeden Preis verhindern zu wollen.

Letztlich gilt hier: EINFACH MACHEN!

6. Konzentriere dich auf den nächsten Schritt

Frag dich immer: Was ist der nächste konkrete Schritt? Vermutlich musst du erstmal deine Exzerpte durchgehen, um den Teilabschnitt ordentlich planen zu können.

Wie viel Zeit planst du dafür ein? Wirst du konzentriert mit Hirnschmalz auf tiefes Verstehen lesen und schon einige Stichworte unterstreichen? Oder überfliegst du den Kram, damit du die Aufgabe als erledigt abhaken kannst?

Würdest du dich tatsächlich darüber wundern, weshalb der nächste Schritt nicht klappt, wenn du dir vorher in die Tasche gelogen hast? Denkst du, dass du deine Arbeit auf ein solides Fundament stellst, wenn du schon beim Lesen schluderst?

 Weshalb es immens wichtig ist, sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren? Weil du zu einem bestimmten Zeitpunkt nur eine Aufgabe erfassen und erledigen kannst. 


Fürs Schreiben deiner Abschlussarbeit gilt dabei:

  1. Du kannst nicht gut schreiben, wenn du die Materie nicht geistig durchdrungen hast und den Mut zu eigenen Gedanken nicht aufbringst.
  2. Du kannst den aktuellen Arbeitsschritt nicht sauber ausführen, wenn du ihm nicht deine volle Aufmerksamkeit widmest.
  3. Du kannst die Folgeaufgaben kaum erfolgreich bewältigen, wenn du die aktuelle Aufgabe nicht ordentlich erledigst.

Wenn du deine Ziele SMART definiert hast und genau weißt, worin der nächste Schritt besteht, ist die Hürde zum Machen relativ niedrig. Bist du dir sicher, eine kleine Aufgabe gut erledigt zu haben, wird genau das zur weiteren Motivationsquelle.

Jetzt solltest du alle Störquellen ausschalten und an die Erledigung der nächsten kleinen Aufgabe gehen: EINFACH MACHEN!

Auf den Punkt gebracht

  • Setze dir kleine Ziele, die SMART definiert sind.
  • Organisiere deine Arbeitsprozesse.
  • Plane realistisch (samt Pufferzeiten).
  • Plane deine Abschlussarbeit strategisch, strukturell und zeitlich.
  • Finde deine eigene Strategie.
  • Habe den Mut zu eigenen Gedanken und Fehlern!
  • Konzentriere dich auf den nächsten Schritt.
  • Fang endlich an!

Für maximale Effizienz solltest zu am richtigen Ort zur richtigen Zeit schreiben. Die richtige Umgebung ist diejenige, die deine Aktivitäten (denken, lesen, planen, schreiben, organisieren) unterstützt. Die richtige Zeit ist jene, in der du hellwach und leistungsfähig bist.

Schreibe am richtigen Ort

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© Tim Gouw via Pexels

Der Schreibtisch zu Hause widert dich nur noch an, obwohl du ihn aufgeräumt hast? Wenn Ordnung schaffen am heimischen Arbeitsplatz nicht mehr hilft, kannst du die Arbeit auf einen anderen Ort verlegen.

In der Unibib bist du unter Leidgenossen und kannst konzentriert arbeiten, sofern du den Willen hierzu zeigst. Dieser Wille kommt z. B. darin zum Ausdruck, dass du dein Smartphone nicht zum Flirten verwendest, sondern ausschaltest.

Wenn du es lebhafter magst, setze dich in dein Lieblingscafé und belohne dich für einen erfolgreichen Teilabschnitt mit einem Stück Kuchen oder einer Tasse deines liebsten Tees.

Natürlich kannst du deinen Schreibort regelmäßig wechseln – für unterschiedliche Arbeitsphasen eignen sich womöglich unterschiedliche Arbeitsplätze.

Genauso wie bei Strategie und Technik geht hier Probieren über Studieren. Entdecke den für dich passenden Schreibort und du wirst feststellen: Es läuft!

Schreibe in Gesellschaft

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© Emre Gencer via Unsplash

Vielleicht bist du jemand, der in einer Schreibgruppe effizienter arbeitet als allein. In einer Gruppe kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen und es herrscht eine arbeitsame Atmosphäre. In der richtigen Gesellschaft wirst du inspiriert und motiviert.

Viele Universitäten haben 2010 auf den Umstand reagiert, dass wissenschaftliche Arbeiten gerne aufgeschoben werden: Immer am ersten Donnerstag im März findet die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten statt, der sich viele Schreibzentren weltweit angeschlossen haben.

Kennst du schon die Schreibnacht? Auf der Website der Veranstaltung heißt es:

Seit August 2013 findet einmal im Monat die Schreibnacht statt: ein Online-Event, bei dem unsere Mitglieder eine Nacht gemeinsam in die Tasten hauen. Jeder schreibt in seinem eigenen Zimmer an seinem eigenen Projekt – und doch schreiben alle gemeinsam.

Nach dem Motto »Geteiltes Leid ist halbes Leid.« kann dir das gemeinsame Schreiben mit anderen (Studierenden) einen Motivationsschub bringen! Probiere es einfach aus.

Schreibe in deinem persönlichen Biorhythmus

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© Benjamin Voros via Unsplash

Schlafe aus

Bei all der Kopfarbeit vergisst man schnell, auf sich zu achten. Dabei ist dein Körper die physische Grundlage deines Geistes.

 Vermeide Dauerstress – Gift für Körper und Geist – und achte auf die Signale, die dir dein Körper gibt. 


Nimm dir so viel Zeit zum Ausschlafen wie du brauchst, um zu
regenerieren (7–9 Stunden). Nach dem Aufwachen geht es frisch ans Werk.

Wer spät zu Bett geht und früh heraus muss, weiß, woher das Wort Morgengrauen kommt. —Robert Lembke

Ausgeschlafen kann dein Gehirn Informationen besser aufnehmen, verarbeiten und speichern, während Schlafmangel deinem Körper schadet und deine kognitive Leistungsfähigkeit massiv herabsetzt.

Ganz interessant ist auch, dass Schlafmangel zu depressiven Verstimmungen führen kann und depressive Menschen anders mit Sprache umgehen.

Mache Pausen

Wie sieht nun das ideale Arbeitsschema aus und wann solltest du am besten Pausen einlegen?

Am effizientesten arbeitest du in deinem eigenen Biorhythmus, indem du anstrengende Aufgaben auf Leistungsspitzen legst.

Am frühen Nachmittag schlägt der erste Leistungstief zu. Gegen Abend nimmt die Leistungsfähigkeit langsam, aber sicher ab.

Leistungstiefs lassen sich leicht abfangen: einfach 10 Minuten Bewegung an der frischen Luft, ein Glas Wasser trinken oder einen Happen essen.

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© Karrierebibel

Nach dem BRAC-Prinzip (Basic Rest-Activity Cycle) solltest du nicht länger als 90 Minuten am Stück arbeiten.

Lege regelmäßig kurze Pausen ein. Nach dem ersten 4-Stunden-Block kannst und solltest du deinem Hirn eine längere Pause gönnen, idealerweise in den Leistungstiefs.

Jetzt kommt der spaßige Teil: Mach in deinen Pausen etwas völlig anderes.

Wie wäre es z. B., wenn du deine Gitarre mal wieder hervorkramst und ein wenig musizierst? Oder du lässt einfach mal die Seele baumeln, ganz nach dem Motto: Atmen nicht vergessen!

Zwischendurch ist auch Mittagsschlaf erlaubt, aber nicht länger als eine halbe Stunde, weil dann Schlafhormone (Melatonin und Serotonin) ausgeschüttet werden und du danach müder bist als vorher.

 Ein Powernap von 20 Minuten ist ideal. 

Finde deinen Rhythmus

Du musst Punkt acht am Schreibtisch sitzen und an deinem Text arbeiten. Und das täglich so viele Stunden wie möglich. Falsch!

Ich verrate dir ein offenes Geheimnis: Es gibt keine Formel, die für alle gilt.

Wenn du merkst, dass du erst nachmittags oder nachts zum Schreiben aufgelegt bist, solltest du auch erst dann anfangen.

Für manche ist es viel produktiver, sich um acht Uhr abends für vier Stunden in die Bibliothek zu setzen und konzentriert zu arbeiten, als den ganzen Tag krampfhaft zu versuchen, etwas zu Papier zu bringen.

Als ich meine Abschlussarbeit verfasste, saß ich meist nachts in der Unibibliothek. In Heidelberg hat diese zum Glück lange geöffnet, sodass ich unter ein paar wenigen Gleichgesinnten in Ruhe schreiben konnte. Recherchiert habe ich dafür tagsüber.

Flo fand während des Studiums ganz früh morgens oder spätabends am besten die innere Ruhe zum Schreiben.

Vielleicht bist du doch eher der Typ, der sich für mehrere Stunden abschottet und mit einem 9-to-5-Schreibfenster am besten fährt? Das kannst nur du selbst herausfinden.

Wichtig ist, dass du deinen eigenen Biorhythmus findest und Tagesroutinen etablierst!

Ernähre dich gesund und nutze die Kraft der Sonne

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© Jannis Brandt via Unsplash

Das Gehirn speichert kaum Nährstoffe, verbraucht aber schon im Ruhezustand ein Viertel der Körperenergie, sodass es regelmäßigen Nachschub braucht. Gerade, wenn du unter Strom stehst, sind kleine Zwischenmahlzeiten ideal.

Starke Nerven brauchen Brainfood: mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Proteine, langkettige Kohlenhydrate und Spurenelemente.

Diese finden sich beispielsweise in pflanzlichen Ölen, Früchten wie Birnen, Bananen und Avocados, Beeren, Vollkornprodukten, Sojaprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten, Fisch und Wildfleisch.

Für die optimale Leistungsfähigkeit solltest du einfach nur auf eine ausgewogene Ernährung achten, die viel Obst und Gemüse enthält. Fisch und Meeresfrüchte sollten idealerweise ebenfalls öfter auf deinem Speiseplan stehen.

Du wirst merken, dass du viel mehr Energie für kommende Aufgaben hast, wenn du ausgeruht und gestärkt in den Tag startest.

Deinen Lieblingsschokoriegel kannst du dir natürlich zwischendurch als Belohnung gönnen, wenn du einen bestimmten Arbeitsschritt erledigt hast.

Was deine Haut und Bakterien mit Schreibmotivation zu tun haben

Wusstest du, dass mehr Bakterien deinen Körper besiedeln als du Körperzellen hast? Haut und Darm sind von besonders vielen Bakterien besiedelt, die sich entscheidend auf die Gesundheit auswirken, sogar auf unsere Stimmung. Schon mit einem Becher Joghurt tust du deinem Körper etwas Gutes.

Gerade in den Wintermonaten haben viele Menschen in unseren Breitengraden einen Mangel an Vitamin D, dem »Sonnenvitamin«. Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen, verlangsamtes Denken, Depression, Muskelschwäche und Schlafstörungen können die Folge sein.

Zwar kann man einen gewissen Teil des täglichen Vitamin-D-Bedarfs über die Nahrung decken (Lebertran, Avocado, Fisch, Eier und Champignons), aber nichts kann Sonnenstrahlen auf der Haut ersetzen.

Alternativ kannst du dich etwa zweimal im Monat 20 Minuten unter eine Sonnenbank mit Vitamin-D-Modus legen.

Bestimmt ist dir auch schon aufgefallen, wie massiv sich Sonnenlicht auf deine Stimmung auswirkt. Als Notbehelf und Ersatz in den Wintermonaten eignen sich Tageslichtlampen.

Nicht nur ein Mangel an Vitamin D, sondern auch an den Vitaminen B12 und E lässt sich mit Vitamin-Präparaten bekämpfen. In der Nahrung findet sich Vitamin E vor allem in Nüssen und Vitamin B12 in Fleischprodukten.

Ist dein Körper voller Energie, folgt die Motivation von selbst.

Vertreibe deine Lustlosigkeit mit Sport

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Ausgleich ist wichtig. Egal, ob du täglich eine Stunde spazieren gehst, das Fitnessstudio bevorzugst oder eine Runde im nächstgelegenen Park joggst – bewege dich!

Beim Sport kannst du abschalten, Stress abbauen und Energie sammeln. Auch Stretching-Übungen oder Yoga zu Hause bzw. in der Gruppe geben dir Kraft, die du für die anspruchsvolle Schreibarbeit einsetzen kannst.

Solltest du dich einmal nicht zum Sport durchringen können, versuche wenigstens die Treppe dem Aufzug und den Spaziergang dem Bus oder der Straßenbahn vorzuziehen.

Selbst dann, wenn du nur etwas mehr Bewegung in deinen Alltag einbaust, wird sich das positiv auf deine Arbeitsleistung und Motivation auswirken.

Motivation durch Sauerstoff: Geh mal wieder raus

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Du hast keine Energie mehr und nichts will helfen? Schon Mama wusste: Ab nach draußen mit dir!

Wie wäre es mit einer Auszeit im Wald, die dein Gehirn mit Sauerstoff überflutet? Mit Freunden oder allein auf einer Wanderung frische Luft zu schnappen kann Wunder wirken.

Dein Smartphone lässt du am besten zu Hause, um die Geräuschkulisse der Natur zu genießen.

Wenn du gar keine Idee hast, was du unternehmen könntest, umso besser: Lauf einfach drauflos!

Die Auszeit an der frischen Luft gibt dir Motivationskraft.

Auf der Zielgeraden: Gönn dir

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Mache dir bewusst, wie viel du schon im Studium geschafft hast. Die letzten Schritte eines Marathonlaufs gehen immer an die Nieren, aber das Zielband ist nun in Sichtweite.

Denk positiv! Unzählbar viele Biografien belegen eindrucksvoll, wie wichtig positives Denken, Selbstdisziplin und Willenskraft sind.

Lebensfreude durch Musik und Tanz oder Lachen in geselliger Runde lockern dich auf, geben dir einen Energieschub und können auf wunderbare Weise motivieren.

Ein Abend mit Freunden, die du eine gefühlte Ewigkeit nicht gesehen hast, entspannt und inspiriert. Club, Konzert, Kino, Theater – wann warst du das letzte Mal aus? Gönn dir einen freien Abend!

Bist du mehr so der Einzelgänger? Lass dir ein Bad ein, schau einen guten Film, tanz dein Lieblingsalbum durch oder schlaf mal wieder aus.

Auch ritualisierte Belohnungen wirken gegen Schreibfrust. Nach jedem Kapitelentwurf darfst du z. B. eine Folge deiner Lieblingsserie gucken.

 Achte auf deine Gewohnheiten und deine Einstellungen, deine Emotionen, deinen Körper und deine Umgebung, deine Arbeitsorganisation und deinen Umgang mit dir selbst! 

Mach dich nicht fertig

Und zu guter Letzt: Sollte es dir einmal nicht gelingen, dich aus den warmen Kissen aufzuraffen,  sei nett zu dir!  Das geht jedem mal so (ehrlich!). Vielleicht brauchst du einfach einen Tag Pause.

Probier doch mal ein paar Entspannungstechniken aus, die selbst dann wirken, wenn sie nur kurz ausgeführt werden, z. B. Meditation.

Anstatt dich fertig zu machen, nutze den Tag, um deine Batterien aufzuladen. Unser Okay hast du! 😉

Entfalte dein Potenzial, indem du mutig und selbstbewusst deinen eigenen Weg gehst!

So! Bereit zum Durchstarten oder immer noch demotiviert? Schau dir unsere Motivationsplaylist an. Keiner der Tipps hat geholfen? Schreib einen Kommentar und wir brainstormen gemeinsam!

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Lisa Schulz, Profil, Lektorin

Lektorin, weil ich Sprache liebe. Mag Mannheim, weil die Menschen hier echt sind. Ursprünglich von der Ostseeküste und wahrscheinlich deshalb hydrophil bis zum Geht­nicht­mehr.

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